Discussion:
Dresdner Bank: Strafprovision bei Verkauf von "fremden" Fondsanteilen
(zu alt für eine Antwort)
Benjamin Lorenz
2004-02-14 10:12:58 UTC
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Als ehemaliger Advance-Bank-Kunde habe ich die interessante
Preisgestaltung des Dresdner Brokerage kennengelernt.

Neben dem üblichen Umstand, daß der gemeine Dresdner
Filial-Mitarbeiter mit der IT des Unternehmens nicht klar kommt
(wollte von Depot mit Beratung, bei 1% Provision, auf Depot
ohne Beratung, bei 0.5% Provision, umstellen. Klappte bis zum Schluss
nicht. Trotz Umstellung wurde bei Börsen-Transaktionen stets 1%
einbehalten -- und nach Beschwerde von Hand wieder 0.5% gutgeschrieben),
finde ich die Regelung besonders interessant und disqualifizierend,
daß der Verkauf von "Fremdfonds" (vor Dresdner-Bank-Zeiten kannte
ich das Wort gar nicht!) noch einmal mit "Strafprovision" durchgeführt
wird (übrigens natürlich auch bei allen zu Advance-Bank-Zeiten
gekauften Anteilen).

Gibt es noch andere Geldinstitute mit ähnlich eigenartigen Konditionen?
Oder bin ich einfach nur Advance-Bank/Consors-verwöhnt?

Benjamin
Jan Liesenberg
2004-02-14 10:49:05 UTC
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Hallo!
Post by Benjamin Lorenz
finde ich die Regelung besonders interessant und disqualifizierend,
daß der Verkauf von "Fremdfonds" (vor Dresdner-Bank-Zeiten kannte
ich das Wort gar nicht!) noch einmal mit "Strafprovision" durchgeführt
wird (übrigens natürlich auch bei allen zu Advance-Bank-Zeiten
gekauften Anteilen).
Denk doch mal logisch: Warum sollte die Dresdner Bank kostenlos eine
Dienstleistung anbieten, von der nicht nur sie selbst dann nichts hat,
sondern die auch noch Erträge in die Kasse eines Wettbewerbers spühlt?


Jan
Torsten Jacobs
2004-02-14 12:09:08 UTC
Permalink
Post by Jan Liesenberg
Denk doch mal logisch: Warum sollte die Dresdner Bank kostenlos eine
Dienstleistung anbieten, von der nicht nur sie selbst dann nichts hat,
sondern die auch noch Erträge in die Kasse eines Wettbewerbers spühlt?
sollte das nicht schon durch die Aufgabeaufschläge abgegolten sein?

_______
/orsten.
Jan Liesenberg
2004-02-14 13:07:55 UTC
Permalink
Hallo!
Post by Torsten Jacobs
sollte das nicht schon durch die Aufgabeaufschläge abgegolten sein?
Im Prinzip ja, aber davon hat ja zunächst einmal nur die Fondsgesellschaft
etwas. In der Regel wird dann eine Bonifikation von der Fondsgesellschaft an
die abwickelnde Bank gezahlt. Wenn das geschieht, erhebt auch die Dresdner
Bank beim Kauf kein zusätzliches Entgelt (s. Preisverzeichnis). Nur dann,
wenn sie von der Fondsgesellschaft keine Bonifikation bekommt, dann schlägt
sie ein gesondertes Entgelt drauf.


Jan
Jens Knigge
2004-02-14 16:43:35 UTC
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Post by Jan Liesenberg
Hallo!
Post by Torsten Jacobs
sollte das nicht schon durch die Aufgabeaufschläge abgegolten sein?
Im Prinzip ja, aber davon hat ja zunächst einmal nur die Fondsgesellschaft
etwas. In der Regel wird dann eine Bonifikation von der Fondsgesellschaft an
die abwickelnde Bank gezahlt.
Richtig, so ca.90-100% des AA.
Post by Jan Liesenberg
Jan
Gruß
Jens Knigge
Jan Liesenberg
2004-02-14 17:18:40 UTC
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Hallo!
Post by Jens Knigge
Richtig, so ca.90-100% des AA.
Bei Fremdfonds??

Jan
Jens Knigge
2004-02-14 18:00:48 UTC
Permalink
Post by Jan Liesenberg
Hallo!
Post by Jens Knigge
Richtig, so ca.90-100% des AA.
Bei Fremdfonds??
Die Provisionen sind sehr hoch für die Vermittler. Kannst du mir ruhig
glauben, ich weiß wovon ich rede.
Post by Jan Liesenberg
Jan
Gruß
Jens
Jan Liesenberg
2004-02-14 18:40:11 UTC
Permalink
Hallo!
Post by Jens Knigge
Die Provisionen sind sehr hoch für die Vermittler. Kannst du mir ruhig
glauben, ich weiß wovon ich rede.
Natürlich sind die Vermittlerprovisionen für Fonds vergleichsweise hoch.
Aber hier ging es ja offenbar konkret um Fremdfonds, also Fonds von
Gesellschaften, die mit der vermittelnden Bank keinen besonderen
Vermittlervertrag haben. Da gibt es mit Sicherheit nicht 90-100% des AA.


Jan
Jens Knigge
2004-02-14 19:47:04 UTC
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Post by Jan Liesenberg
Natürlich sind die Vermittlerprovisionen für Fonds vergleichsweise hoch.
Aber hier ging es ja offenbar konkret um Fremdfonds, also Fonds von
Gesellschaften, die mit der vermittelnden Bank keinen besonderen
Vermittlervertrag haben. Da gibt es mit Sicherheit nicht 90-100% des AA.
Doch, die sind so hoch. Was glaubst du, wer den AA einbehält? Die KAG sieht
davon nichts/sehr wenig. Die Abrechnung erfolgt nämlich über einen
Serviceprovider (bei uns @ttrax). Dieser rechnet mit dem Vermittler ab. Der
Fondspreis besteht aus Inventarwert+AA. Der I-Wert geht an die Depotbank.
Der AA wird jetzt zwischen Vermittler und Serviceprovider (ggf. noch andere
Stellen) verteilt. Den Löwenanteil erhält dabei der Vermittler. Die KAG
erhält nur von der Depotbank die Mitteilung, das Geld eingegangen ist auf
dem Fondsverrechnungskonto und das x Anteile erworben worden.
Post by Jan Liesenberg
Jan
Gruß
Jens
Jan Liesenberg
2004-02-14 20:15:47 UTC
Permalink
Hallo!
Post by Jens Knigge
Der AA wird jetzt zwischen Vermittler und Serviceprovider (ggf. noch andere
Stellen) verteilt.
Wenn das immer und ausschließlich so wäre, dann erkläre bitte, warum die
Dresdner Bank bei Fremdfonds hinsichtlich der Kosten für den Kunden zwischen
solchen unterscheidet, bei denen eine Bonifikation gezahlt wird, und
solchen, bei denen das nicht so ist.


Jan
Jens Knigge
2004-02-14 21:06:44 UTC
Permalink
Post by Jan Liesenberg
Wenn das immer und ausschließlich so wäre, dann erkläre bitte, warum die
Dresdner Bank bei Fremdfonds hinsichtlich der Kosten für den Kunden zwischen
solchen unterscheidet, bei denen eine Bonifikation gezahlt wird, und
solchen, bei denen das nicht so ist.
Weil Sie dabei nicht soviel verdient, als wenn es eigene Fonds wären. Dann
würde Sie nämlich nicht mit anderen teilen müssen. Außerdem ist die
Fremdfondsabwicklung sehr komplex und kostenträchtig. Vor allem, wenn der
Fremdfonds auch noch in einer fremden Währung fakturiert. Dabei müssen
Devisen beschafft werden (Devisentermingeschäft) und anderes. Die FiBu ist
dabei auch nicht gerade einfach. Das darf ich gerade selbst erleben. Der
größte Teil meiner Arbeitszeit geht dafür drauf und ich habe ja noch andere
Aufgaben. Da wären dann zum Beispiel auch die
Thesaurierungen/Ausschüttungen. Man muß die Daten der Fonds ermitteln, diese
im eigenen System erfassen, die Steueranmeldungen/Rückforderungen, das
Abklären mit der Depotbank/KAG und und und......
Post by Jan Liesenberg
Jan
Gruß
Jens
Christian Bartsch
2004-02-14 12:11:00 UTC
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Post by Jan Liesenberg
Denk doch mal logisch: Warum sollte die Dresdner Bank kostenlos eine
Dienstleistung anbieten, von der nicht nur sie selbst dann nichts
hat, sondern die auch noch Ertraege in die Kasse eines Wettbewerbers
spuehlt?
Hat Benjamin irgendwas davon geschrieben, dass es um kostenlos vs.
kostenpflichtig ging? Er schrieb, dass er nochmal eine extra Provision
zahlen soll. Ich verstehe das so, dass auf die normale Provision nochmal
was obendrauf berechnet wurde.

Du solltest an Deinen Reflexen arbeiten, auf jedes Posting mit "Warum soll
die Bank da nicht Geld fuer nehmen" zu antworten, ohne abklaeren des
Sachverhalts, ist auf Dauer eher nervend.


Chris
--
http://www.zahlungsverkehrsfragen.de/ PGP encouraged: Key 0x041834E1
Jan Liesenberg
2004-02-14 14:19:09 UTC
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Hallo!
Post by Christian Bartsch
Du solltest an Deinen Reflexen arbeiten, auf jedes Posting mit "Warum soll
die Bank da nicht Geld fuer nehmen" zu antworten, ohne abklaeren des
Sachverhalts, ist auf Dauer eher nervend.
Ich habe das vorher abgeklärt. Durch einen Blick in das Preisverzeichnis der
Dresdner Bank wird deutlich, was der Verfasser des Ausgangspostings gemeint
hat. Wenn Du das zunächst liest und dann nochmal meine Antwort, wirst Du
hoffentlich anders darüber denken.


Jan
Benjamin Lorenz
2004-02-14 13:26:22 UTC
Permalink
Post by Jan Liesenberg
Denk doch mal logisch: Warum sollte die Dresdner Bank kostenlos eine
Dienstleistung anbieten, von der nicht nur sie selbst dann nichts hat,
sondern die auch noch Erträge in die Kasse eines Wettbewerbers spühlt?
Normalerweise denke ich immer logisch... Versuche es zumindest :)
Mir geht es um "Rücknahmeaufschläge" der Dresdner Bank. Meines Wissens
verdienen die Banken schon sowohl anteilig an den Ausgabeaufschlägen
als auch an den Verwaltungsgebühren.

Beim Verkauf dann _ein zweites Mal_ einen Aufschlag zu erheben, das finde
ich nicht in Ordnung. Und daraufhin zielte meine Frage: Ob es andere
Banken gibt, die solch einen Rücknahmeaufschlag bei Fremdfonds verlangen.

Benjamin
Jan Liesenberg
2004-02-14 14:21:42 UTC
Permalink
Hallo!
Post by Benjamin Lorenz
Mir geht es um "Rücknahmeaufschläge" der Dresdner Bank. Meines Wissens
verdienen die Banken schon sowohl anteilig an den Ausgabeaufschlägen
als auch an den Verwaltungsgebühren.
Zunächst einmal verdient die Fondsgesellschaft und dann ggf. (aber nicht
zwangsläufig) auch die Bank. Genau für diese Fälle, in denen sich nicht
mitverdient, hat - so entnehme ich es jedenfalls dem Preisverzeichnis - die
Dresdner Bank ein eigenes Entgelt festgelegt, was ich unter diesen
Voraussetzungen aus schon im vorherigen Posting genannten Gründen für
durchaus nachvollziehbar halte.


Jan
Benjamin Lorenz
2004-02-14 15:14:51 UTC
Permalink
Post by Jan Liesenberg
Zunächst einmal verdient die Fondsgesellschaft und dann ggf. (aber nicht
zwangsläufig) auch die Bank. Genau für diese Fälle, in denen sich nicht
mitverdient, hat - so entnehme ich es jedenfalls dem Preisverzeichnis - die
Dresdner Bank ein eigenes Entgelt festgelegt, was ich unter diesen
Voraussetzungen aus schon im vorherigen Posting genannten Gründen für
durchaus nachvollziehbar halte.
Ich zitiere von der Dresdner Bank Seite:

Konzerneigene Investmentfonds
Kauf: Ausgabeaufschlag reduziert um 50% ab einem
Ordervolumen von mehr als 2.500 EUR
Verkauf: entgeltfrei

sonstige in- und ausl. Investmentgesellschaften
0,5% vom Kurswert, mind. 15 EUR zzgl. fremder Spesen

D.h., ich zahle für einen DWS Aktienfonds bei der Dresdner Bank
beim Kauf _den vollen_ Ausgabeaufschlag, plus 0.5%.
Beim Verkauf dann noch einmal 0.5%.

Eine Bank, bei der ich zu vernünftigen Gebühren nur hauseigene
Produkte erwerben kann, halte zumindest ich nicht mehr für zeitgemäß.

Frage mich daher, wieviele der Advance-Bank-Kunden mittlerweile
das Depot woandershin übertragen haben (einer mindestens :-)).

Benjamin
Jan Liesenberg
2004-02-14 15:32:55 UTC
Permalink
Hallo!
Post by Benjamin Lorenz
Konzerneigene Investmentfonds
Kauf: Ausgabeaufschlag reduziert um 50% ab einem
Ordervolumen von mehr als 2.500 EUR
Verkauf: entgeltfrei
sonstige in- und ausl. Investmentgesellschaften
0,5% vom Kurswert, mind. 15 EUR zzgl. fremder Spesen
Da hast Du aber nicht alles zitiert. Wichtig ist nämlich noch dieser
Hinweis:

"Im Falle der Bonifizierung durch die Kapitalanlagegesellschaft wird die
Kaufprovision nicht berechnet."


Jan
Benjamin Lorenz
2004-02-14 15:42:14 UTC
Permalink
Post by Jan Liesenberg
Da hast Du aber nicht alles zitiert. Wichtig ist nämlich noch dieser
"Im Falle der Bonifizierung durch die Kapitalanlagegesellschaft wird die
Kaufprovision nicht berechnet."
Na gut. Punkt für Dich! Allerdings ging es mir ganz ursprünglich ja mal
um die Provision beim Verkauf, und über einen Erlass dieser Kosten lese
ich nirgends was. Die werden also immer anfallen.

Benjamin
Hans Kaiser
2004-05-08 11:52:04 UTC
Permalink
Post by Benjamin Lorenz
Post by Jan Liesenberg
Zunächst einmal verdient die Fondsgesellschaft und dann ggf. (aber nicht
zwangsläufig) auch die Bank. Genau für diese Fälle, in denen sich nicht
mitverdient, hat - so entnehme ich es jedenfalls dem Preisverzeichnis - die
Dresdner Bank ein eigenes Entgelt festgelegt, was ich unter diesen
Voraussetzungen aus schon im vorherigen Posting genannten Gründen für
durchaus nachvollziehbar halte.
Konzerneigene Investmentfonds
Kauf: Ausgabeaufschlag reduziert um 50% ab einem
Ordervolumen von mehr als 2.500 EUR
Verkauf: entgeltfrei
sonstige in- und ausl. Investmentgesellschaften
0,5% vom Kurswert, mind. 15 EUR zzgl. fremder Spesen
D.h., ich zahle für einen DWS Aktienfonds bei der Dresdner Bank
beim Kauf _den vollen_ Ausgabeaufschlag, plus 0.5%.
Beim Verkauf dann noch einmal 0.5%.
Eine Bank, bei der ich zu vernünftigen Gebühren nur hauseigene
Produkte erwerben kann, halte zumindest ich nicht mehr für zeitgemäß.
Frage mich daher, wieviele der Advance-Bank-Kunden mittlerweile
das Depot woandershin übertragen haben (einer mindestens :-)).
Benjamin
...dann sind wir ja schon 2

Hans
Jens Knigge
2004-05-10 17:07:32 UTC
Permalink
Post by Benjamin Lorenz
Post by Jan Liesenberg
Zunächst einmal verdient die Fondsgesellschaft und dann ggf. (aber nicht
zwangsläufig) auch die Bank. Genau für diese Fälle, in denen sich nicht
mitverdient, hat - so entnehme ich es jedenfalls dem
Preisverzeichnis -
die
Post by Benjamin Lorenz
Post by Jan Liesenberg
Dresdner Bank ein eigenes Entgelt festgelegt, was ich unter diesen
Voraussetzungen aus schon im vorherigen Posting genannten Gründen für
durchaus nachvollziehbar halte.
Falsch, der AA ist fast immer zu 100% für die Bank. Die KAG verdient über
die Verwaltungsprovision bzw. die Depotgebühr, sofern das Depot auch von ihr
geführt wird.
Post by Benjamin Lorenz
Konzerneigene Investmentfonds
Kauf: Ausgabeaufschlag reduziert um 50% ab einem
Ordervolumen von mehr als 2.500 EUR
Verkauf: entgeltfrei
sonstige in- und ausl. Investmentgesellschaften
0,5% vom Kurswert, mind. 15 EUR zzgl. fremder Spesen
Ein Argument mehr, das Depot auch bei der KAG oder Discountern zu führen.
Hans
Gruß
Jens
Peter Siemer
2004-05-17 10:46:01 UTC
Permalink
Post by Jens Knigge
Post by Benjamin Lorenz
Konzerneigene Investmentfonds
Kauf: Ausgabeaufschlag reduziert um 50% ab einem
Ordervolumen von mehr als 2.500 EUR
Verkauf: entgeltfrei
sonstige in- und ausl. Investmentgesellschaften
0,5% vom Kurswert, mind. 15 EUR zzgl. fremder Spesen
Ein Argument mehr, das Depot auch bei der KAG oder Discountern zu führen.
Auch Discounter nehmen "Provision". Der Unterschied liegt nur in der Höhe.
Diese Höhe in % variiert noch abhängig von der Nachfrage und von
Vertragsbeziehungen zu bestimmten Fondsgesellschaften.
Dass die DreBa allerdings auch auf Ihre eigenen Produkte (DIT-Fonds) beim Kauf
eine wenn auch halbierte Provision nimmt, war mir allerdings auch neu.

Peter
Jens Knigge
2004-05-17 18:52:33 UTC
Permalink
Post by Peter Siemer
Auch Discounter nehmen "Provision". Der Unterschied liegt nur in der Höhe.
Diese Höhe in % variiert noch abhängig von der Nachfrage und von
Vertragsbeziehungen zu bestimmten Fondsgesellschaften.
Dass die DreBa allerdings auch auf Ihre eigenen Produkte (DIT-Fonds) beim Kauf
eine wenn auch halbierte Provision nimmt, war mir allerdings auch neu.
Da bin ich ein bisschen verwöhnt. Ich zahle ja grundsätzlich keinen AA
(Mitarbeiterrabatt). ;-))
Post by Peter Siemer
Peter
Gruß
Jens

Horst Stolz
2004-02-14 10:39:54 UTC
Permalink
Post by Benjamin Lorenz
Als ehemaliger Advance-Bank-Kunde habe ich die interessante
Preisgestaltung des Dresdner Brokerage kennengelernt.
Neben dem üblichen Umstand, daß der gemeine Dresdner
Filial-Mitarbeiter mit der IT des Unternehmens nicht klar kommt
(wollte von Depot mit Beratung, bei 1% Provision, auf Depot
ohne Beratung, bei 0.5% Provision, umstellen. Klappte bis zum Schluss
nicht. Trotz Umstellung wurde bei Börsen-Transaktionen stets 1%
einbehalten -- und nach Beschwerde von Hand wieder 0.5% gutgeschrieben),
finde ich die Regelung besonders interessant und disqualifizierend,
daß der Verkauf von "Fremdfonds" (vor Dresdner-Bank-Zeiten kannte
ich das Wort gar nicht!) noch einmal mit "Strafprovision" durchgeführt
wird (übrigens natürlich auch bei allen zu Advance-Bank-Zeiten
gekauften Anteilen).
Jede Menge. Fast alle "Nicht-Direktbanken" handhaben dies so und sogar
bei einigen Direktbanken werden bei bankfremden Tradingfonds Gebühren
berechnet. Beispielsweise bei der 1822direkt.
Ich habe zwar mein Girokonto bei der lokalen Volksbank, aber beim
Depot fand ich bisher keine halbwegs akzeptable Alternative zu Entrium
bei den Filialbanken.
Selbst bei den Direktbanken stören mich die "kleinen Nebenkosten" für
Limit, Änderung, Streichung usw.
Mir ist klar, daß jede Bank kostendeckend arbeiten muß und ich würde
auch angemessene Depotkosten akzeptieren. Aber die erst später
auffallenden "Kleinigkeiten" stören mich. Bei den Limitgebühren
überlegt man sich dann, dieses mehrmals anzupassen.

Gruß, Horst
--
Bitte für Email nur Replyadresse verwenden.
Mails an Absenderadresse werden unbesehen gelöscht.
Adressen werden alle drei Wochen wegen Spamflut geändert.
Christian Kieninger
2004-02-14 17:36:57 UTC
Permalink
Post by Benjamin Lorenz
Als ehemaliger Advance-Bank-Kunde habe ich die interessante
Preisgestaltung des Dresdner Brokerage kennengelernt.
Neben dem üblichen Umstand, daß der gemeine Dresdner
Filial-Mitarbeiter mit der IT des Unternehmens nicht klar kommt
(wollte von Depot mit Beratung, bei 1% Provision, auf Depot
ohne Beratung, bei 0.5% Provision, umstellen. Klappte bis zum Schluss
nicht. Trotz Umstellung wurde bei Börsen-Transaktionen stets 1%
einbehalten -- und nach Beschwerde von Hand wieder 0.5% gutgeschrieben),
finde ich die Regelung besonders interessant und disqualifizierend,
daß der Verkauf von "Fremdfonds" (vor Dresdner-Bank-Zeiten kannte
ich das Wort gar nicht!) noch einmal mit "Strafprovision" durchgeführt
wird (übrigens natürlich auch bei allen zu Advance-Bank-Zeiten
gekauften Anteilen).
Gibt es noch andere Geldinstitute mit ähnlich eigenartigen Konditionen?
Oder bin ich einfach nur Advance-Bank/Consors-verwöhnt?
Sei nicht so streng mit der Dresdner, die sind frei
in ihrer Preisgestaltung. Immerhin bekommst du für die
hohen Kosten auch viel Gegenleistung in Form eines
dichten Filialnetzes und in Form von persönlicher
Beratung (zumindest kommt das bei den Werbespots
so rüber - und diese hohe Fernsehpräsenz muss ja auch
finanziert werden).

Es steht dir frei, einen anderen Dienstleister zu
wählen, mit vernünftiger Preisgestaltung (gerade bei
Fonds gibt es genügen, die nur den halben AA nehmen).
Es ist halt ärgerlich, aus der Advance heraus so
"eingetütet" zu werden. Tja, nicht jede Bank versteht
sich als Dienstleister, bei manchen bist du eben kein
Kunde, sondern ein Bittsteller ..

Klar, den Übertrag von Wertpapieren lässt man sich
wohl bestimmt wieder mit Gold aufwiegen, aber besser
ein Ende mit Schrecken ..
Lesen Sie weiter auf narkive:
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